Mehr Produkte, mehr Informationen: Besuchen Sie uns auf DE-PACK.de

Über EPS

Wir bieten EPS-Verpackungen in jeglicher Ausführung

Sie geben vor, was im Fokus Ihrer Verpackungslösung stehen soll, wir setzen es für Sie um!

Jetzt individuelles Angebot erstellen
Über EPS

Über EPS

EPS – auch als Styropor bekannt

Bei Polystyrol (Kurzzeichen PS) handelt es sich um einen transparenten, geschäumt weißen, amorphen oder teilkristallinen Thermoplast. Einsatzbereiche von amorphem Polystyrol finden sich in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens.

In expandierter Form trägt der Kunststoff das Kurzzeichen EPS. Im Handel wird EPS (expandiertes Polystyrol) auch unter dem Namen Styropor geführt. Der Werkstoff kann wie Schaumstoff verwendet werden und weist eine gute Beständigkeit gegen wässrige Laugen und Mineralsäuren auf. Nicht beständig ist er hingegen gegenüber unpolaren Lösungsmitteln wie Benzin, längerkettigen Ketonen und Aldehyden. Nachteile des Materials sind seine bedingte Temperaturbeständigkeit, die Neigung zu Spannungsrissen sowie seine UV-Empfindlichkeit. Festes Polystyrol besitzt eine Dichte von 1040 bis 1090 kg/m³, die Dichte von aufgeschäumtem Polystyrol (EPS) beträgt 15 (z.B. Wärmedämmung am Bau) bis 90 kg/m³ (z.B. Skihelme).

Polystyrol Eigenschaften und Varianten

Im festen und amorphen Zustand ist Polystyrol hart, glasklar und schlagempfindlich. Beim Beklopfen erzeugt es einen spröden, scheppernden, nahezu glasartigen Klang. Wird es gebogen oder gebrochen, lässt sich sein Styrol-Geruch deutlich wahrnehmen. Polystyrol ist beliebig einfärbbar. In massiver Konsistenz neigt es zur Spannungsrissbildung. Aufgrund seiner geringen Wärmebeständigkeit altert es ab 55 °C beschleunigt, von daher ist es nur bis etwa 70 °C einsetzbar.
Je nach Verarbeitungsbedingungen liegt seine Glasübergangstemperatur bei circa 100 °C. Die Schmelztemperatur von isotaktischem Polystyrol beträgt 240 °C, die von syndiotaktischem Polystyrol 270 °C. Da ataktisches Polystyrol ein amorpher Feststoff ist, besitzt es keine Schmelztemperatur. Als kostengünstiger Kunststoff ist ataktisches Polystyrol auf dem Markt sehr gefragt. Seine niedrige Kristallisationsgeschwindigkeit macht isotaktisches Polystyrol für die Kunststoffverarbeitung uninteressant.

EPS – fast nahtlos verschweißbar, nur gering wärmeleitfähig

Im Vergleich zu festem Polystyrol verfügt geschäumtes Polystyrol über eine geringere mechanische Elastizität und Festigkeit. Es ist weiß und intransparent, seine Wärmeleitfähigkeit ist nur gering ausgeprägt. Bereits kleine Mengen von Lösungsmitteln wie Essigsäureethylester, Toluol oder Aceton „zerfressen“ ein relativ großes Volumen Polystyrolschaum indem sie das im Schaum eingeschlossene Treibgas freisetzen.

Polystyrol ist beispielsweise mit Dichlormethan anlösbar und fast nahtlos verschweißbar. Nachteilig ist die Sprödigkeit des Kunststoffs. In Fachkreisen wird er deshalb manchmal „Polysprödol“ genannt“.

EPS-Gewinnung und weitere Anwendungsbeispiele

Überwiegend wird EPS durch Suspensions-Polymerisation des Monomers Styrol gewonnen, welches außergewöhnliche Polymerisationseigenschaften besitzt. Es ist anionisch, kationisch, radikalisch oder mittels Ziegler-Natta-Katalysatoren polymerisierbar. Kaum noch angewandt wird die schwieriger kontrollierbare Massepolymerisation. Polystyrol ist komplett recyclebar. Im Jahr 2011 wurden in Deutschland circa 11,86 Millionen Tonnen Kunststoffe (ohne Lacke, Klebstoffe, Fasern, Harze) verarbeitet, 0,810 Millionen Tonnen davon entfielen auf Polystyrol und expandiertes Polystyrol (PS und EPS). Unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen ist Polystyrol als Joghurtbecher oder Schaumstoffschale zugelassen. Seine geschäumte Variante findet Anwendung als schockdämpfende Verpackung. Da sich Schaumpolystyrol hervorragend mit einer Thermosäge zuschneiden lässt und zugleich ausgesprochen kostengünstig ist, hat es sich als Baumaterial für den Modellbau etabliert.